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Umweltschützer: Oettinger hat bei Biokraftstoff keine klare Linie,1 Prozent - die geringste aller 27 EU-Länder. Die EU-Kommission verfolgt beim Biosprit laut Umweltschützern keine klare Linie. Ein neues Zertifikat, das die vermeintliche Nachhaltigkeit von Biosprit aus Palmöl belegt, kritisierten Greenpeace und Friends of the Earth am Dienstag in Brüssel als unvereinbar mit den früheren Analysen der EU-Kommission. Um einer klimafreundlichen und einheitlichen Politik willen müsse die Kommission die Zertifizierung für den Palmöl-Biosprit und ähnlich abgasintensive Kraftstoffe aussetzen, forderten die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung,der Bürgermeister von Florenz."Palmöl fördert die Abholzung und den Rückgang der Tierwelt sowie gesellschaftliche Konflikte und es beschleunigt den Klimawandel", erläuterte ein Experte von Friends of the Earth. Kraftstoff aus Palmöl dürfe daher gar nicht mehr auf den Markt kommen.Die EU selbst schätze die mit der Palmöl-Gewinnung verbundenen CO2-Emissionen sehr hoch ein, erklärten die Umweltschützer und verwiesen auf Kommissionsdokumente,thomas sabo, wo Palmöl im Vergleich tatsächlich schlecht abschneidet,thomas sabo. In diese Bewertung waren auch sogenannte indirekte Folgen der Landnutzung eingeflossen. Abgase können beispielsweise frei werden, wenn die Biokraftstoff-Produktion Felder für Nahrungsmittel in Beschlag nimmt und dann anderswo Regenwälder gerodet werden, um dort Nahrungsmittel anzubauen,der das Apothekengeschäft enthält.Die Kritik richtet sich insbesondere gegen den federführenden Energiekommissar Günther Oettinger. Dessen Sprecherin bestätigte, dass die Kommission die Zertifizierung gebilligt habe, und verteidigte den Schritt zugleich. Bislang sehe das Gesetz die Berücksichtigung der indirekten Folgen der Landnutzung noch nicht vor, erklärte sie. Bereits die jetzt geltenden Regeln schlössen aber immerhin aus, dass für Palmöl und andere Rohstoffe für Biosprit Wälder direkt gerodet werden dürften,thomas sabo.
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